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Die Krampusse kommen nach München

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Großer Krampuslauf am Münchner Christkindlmarkt

Am Sonntag, 11. Dezember, 15-17 Uhr, findet auf dem Münchner Christkindlmarkt ein Brauchtums-Schaulauf mit 37 Krampusgruppen aus Bayern, Österreich und Südtirol statt. Rund 300 Mitwirkende zählt der Zug der schaurig aussehenden Gesellen durch die Budenstadt. Ob Krampus, Perchten oder Klausen - es muss sich niemand vor den zottigen Gestalten fürchten.



Tom Bierbaumer, Gründer und Chef der 1. Münchner Krampusgruppe „Sparifankerl Pass“, organisiert den großen Krampuslauf, den die „Schlierseer Goaßlschnalzer“ lautstark anführen. Eingeladen wurden Gruppen wie die „Altgnigler Krampus Perchten Pass“ aus dem Salzburger Land, gegründet 1966, die selbst einen weit über die Grenzen des Landes berühmten Krampuslauf veranstaltet. Der Krampusverein „D'Bommera“ aus dem Kleinwalsertal etablierte sich 2014 und benannte sich nach den großen Schellen, den „Bommera“, welche die Karmpusse tragen. Die „Höllntol Tuifi Parkscheins“ sind ebenfalls eine junge Pass oder Gruppe, die erst 2012 zusammenfand und ihren Namen vom oberhalb der Südtiroler Gemeinde Parkscheins gelegenen Höllental ableiten.

Die Mitglieder der Sparifankerl Pass aus München kommen wieder in neuem Gewand. Diese Saison tragen sie Masken von Rupert Kreuzer, dem „Astei“ aus dem Großarltal, mit der Bemalung eines Südtiroler Kirchenmalers und Kostüme vom Gink aus Uttendorf, die an die 1960er Jahre erinnern.

Laufweg: Eingang zum Christkindlmarkt in der Neuhauser Straße (Start) – Fußgängerzone – Marienplatz – Rindermarkt – Rosenstraße – Marienplatz - Weinstraße - Marienhof (Ende des Laufs)

Begleithefte zum Krampusschaulauf liegen während des Laufs an den Standln des Christkindlmarktes entlang des Laufwegs aus.

Die altbayrische Tradition des Krampuslaufens geht zurück auf die christlich-mythologischen Figuren des gütigen Bischofs Nikolaus und seines dunklen Begleiters Krampus, der „schlechte Zeitgenossen“ und „ungezogene“ Kinder straft. In München ist dieser Brauch bereits anno 1740 verbürgt, als sogenannte „Klaubaufe“ vagabundierend durch die Stadt zogen. Heute beleben wieder zahlreiche junge Menschen dieses 500 Jahre alte traditionelle Brauchtum.

Die Brauchtumsveranstaltung findet dank der freundlichen Unterstützung der Marktkaufleute des Münchner Christkindlmarktes in Zusammenarbeit mit dem städtischen Referat für Arbeit und Wirtschaft statt. Die Marktkaufleute bedanken sich bei der Adelholzener Alpenquellen GmbH, der ARGE Christkindlmarkt, der Franz Kaupp GmbH, der Metzgerei Jesswein GmbH, der Helmut Ratschiller Spezialbrote GmbH, der vierlande GmbH sowie bei Erich und Jacqueline Hochreiter für die Unterstützung und Günter Bretz für die organisatorische Unterstützung.

Quelle: Landeshauptstadt München

Aktualisiert (Freitag, den 02. Dezember 2016 um 18:49 Uhr)