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Dresden mit einzigartigen Weihnachtsmärkten

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579. Striezelmarkt in Dresden startet am 27. November 2013

Wer Dresden im Winter besucht, kann sicher sein, inmitten der historischen Kulisse eine einzigartige Atmosphäre vorzufinden, denn die sächsische Landeshauptstadt ist eine Weihnachtsmetropole. Der Dresdner Striezelmarkt zählt zu den größten und ältesten Weihnachtsmärkten Deutschlands. Tradition ist hier lebendiges Programm und neben den klassischen und regionalen Produkten steht vor allem der Namensgeber des Marktes - der Dresdner Christstollen - im Mittelpunkt.

So wird die Innenstadt in ein echtes Weihnachtsland umgestaltet. Ein besonderes Highlight in der Adventszeit ist dann der tägliche Fahrbetrieb auf der Modelleisenbahnanlage Spur 0 im Verkehrsmuseum. Die Anlage zählt mit 325 Quadratmetern zu den größten und bedeutendsten dieser Spurweite in Europa.

Speziell auf die Weihnachtszeit abgestimmt, sind auch zahlreiche Stadtrundgänge. Sächsische Weihnachtsbräuche- und traditionen werden dem Besucher näher gebracht. Was ein Striezel ist und was der Pflaumentoffel zu erzählen hat, wird hier berichtet. Zu einer echten Tradition hat sich auch "Weihnachten auf dem Theaterkahn" mit verschiedenen Liedern und Geschichten entwickelt.

Der Striezelmarkt ist aber bei weitem nicht alles, um Weihnachten in Dresden erleben zu können. Im gesamten Stadtgebiet warten eine Vielzahl kleinerer und größerer Märkte auf den Besuch. Jeder hat über die Jahre sein ganz besonderes Flair und seinen eigenen Charakter entwickelt. Eine ganze Weihnachtsmeile zieht sich beispielsweise entlang der Prager Straße bis zur anderen Elbseite. Jeden Abend wird eine 15 Meter hohe Weihnachtstanne iluminiert und musikalisch umrahmt.

Aber auch rund um die Frauenkirche und auf der Münzgasse werden traditionelle Erzeugnisse wie Töpferwaren, Glaskunst und Spitze aus dem Vogtland angeboten und bieten einen einzigartigen Rahmen in der Weihnachtszeit. Die acht Meter hohe und besteigbare Pyramide mit den handgefertigten Holzfiguren ist jedes Jahr die Attraktion des kleinen Marktes. Um für die Kleinsten die Wartezeit bis zum Weihnachtsfest zu überbrücken, kommt Tag für Tag der Weihnachtsmann. Pünktlich ab 16 Uhr hält er für jedes Kind eine Überraschung bereit.

Was aber wäre Dresden, ohne den weltberühmten Dresdner Stollen? Er zählt weiterhin zu den bekanntesten Produkten aus der Region. Ein Naschwerk, das seines Gleichen sucht. Die Form und das Aussehen des Gebäcks sollten an das gewickelte Christkind erinnern. Das ursprüngliche „Christbrot” aus dem 14. Jahrhundert war eine Fastenspeise der Klöster für den Advent aus Mehl, Hefe und Wasser.

Nachdem der Name „Dresdner Stollen“ von allen Bäckern frei verwendet werden konnte und dies auch üblich war, wurde der Stollen Bestandteil der Einigungsgespräche zwischen der Bundesrepublik und der DDR. In der Folge wurde „Dresdner Stollen“ nach der Wiedervereinigung Deutschlands als geographische Herkunftsangabe und danach auch als eingetragene Marke geschützt. Die Bezeichnung „Dresdner Stollen“ darf seit 1997 nur für im Raum Dresden gebackene Stollen verwendet werden. Über die Bezeichnung „Original“ Dresdner Stollen wacht der „Schutzverband Dresdner Stollen e.V.“, der die Interessen von 134 Bäckern und Konditoren im Dresdner Raum vertritt.

Original Dresdner Christstollen enthalten mindestens 50 % Butter und 65 % Sultaninen, bezogen auf den Mehlanteil. Eine Zugabe von Margarine ist gemäß der Satzung des Schutzverbandes nicht zulässig. Unter dem Titel "Christstollen: Dresdner haben den Dreh raus" hat dier Stiftung Warentest 26 Butter- und Marzipanstollen sowie Dresdner und sonstige Stollen getestet. Im Test schnitten die Gruppe der Dresdner Christstollen mit dem Prädikat "gut" ab.

Der 579. Dresdner Striezelmarkt findet vom 27. November bis zum 24. Dezember 2013 auf dem Altmarkt in Dresden statt. Die Marktstände öffnen täglich zwischen 10 und 21 Uhr.

Wer vor Ort sein möchte, erreicht Dresden über drei Autobahnen, die an das überregionale Hauptverkehrsstraßennetz angebunden sind. Die A4 führt aus westlicher Richtung (Köln-Eisenach-Chemnitz) und aus östlicher Richtung (Wroclaw-Görlitz-Bautzen) nach Dresden, die A13 aus nördlicher Richtung (Rostock-Berlin) und die A17 verbindet die sächsische Landeshauptstadt mit Prag. Aus Richtung Magdeburg/Leipzig ist die Landeshauptstadt Dresden über die A14 und im weiteren Verlauf über die A4 erreichbar.

Wer in der Weihnachtszeit allerdings nicht vor Ort sein kann,  sollte seinen Stollen online bestellen , um trotzdem in den Genuß dieser einzigartigen Spezialität aus Sachsen zu gelangen. Auch zum Verschenken!

Aktualisiert (Donnerstag, den 26. September 2013 um 11:18 Uhr)