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Brandgefährliche Weihnachtszeit

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Tipps für mehr Sicherheit im Advent und an den Weihnachtsfeiertagen

Advent, Advent, ein Lichtlein brennt - für den, der von einem Wohnungsbrand betroffen ist, enthalten diese Zeilen einen schrecklichen Unterton. Denn in der Weihnachtszeit häufen sich jedes Jahr aufs Neue die Feuerschäden: 12.000 Fälle mit einem Gesamtschaden von 35 Millionen Euro haben die deutschen Sachversicherer allein im Advent 2010 verzeichnet.

Besonders tückisch: Im Brandfall greifen die Flammen oft sehr schnell um sich, da Adventskränze, Tannenzweige und der Baum trocken sind und somit zu wahren Brandbeschleunigern werden. Damit es erst gar nicht zum Brand kommt, haben die Versicherer jetzt viele Sicherheitstipps im Internet auf www.gdv.de zusammengefasst.

Die wichtigste Empfehlung lautet: Ein Adventskranz oder eine Pyramide mit brennenden Kerzen darf möglichst nie unbeaufsichtigt bleiben. Denn viele Brände ereignen sich in kurzen Augenblicken der Unaufmerksamkeit. „Ein besonderes Auge sollte man zudem stets auf Kinder und Haustiere haben“, so Stephan Gelhausen, Leiter des Informationszentrums der deutschen Versicherer ZUKUNFT klipp+klar. Und sollte trotz aller Vorsicht doch ein Zweig Feuer fangen, zählt buchstäblich jede Sekunde. Löschmittel wie Wassereimer oder Handfeuerlöscher sollten daher stets griffbereit in der Nähe sein.

Vorsicht mit echten Kerzen

Wichtig ist auch die Auswahl des Weihnachtsbaumschmucks. Wenn es echte Kerzen sind, ist es ratsam, auf leicht brennbare Gegenstände wie Strohsterne zu verzichten. Die Kerzen sollten sich in festen Kerzenhaltern befinden, Äste und Zweige sollten so weit entfernt sein, dass die Kerzenflamme sie nicht erreichen kann. Ein Tipp zum Anzünden: Man sollte stets von oben nach unten vorgehen, mit der Baumspitze beginnen und die tiefsten Kerzen zuletzt anzünden.

Wichtig ist auch der passende Standort: Leicht brennbare Stoffe wie Gardinen und Vorhänge sollten sich auf keinen Fall in direkter Nähe befinden. „Der Baum sollte sicher und fest auf dem Boden stehen“, ergänzt Gelhausen. Er empfiehlt dazu einen stabilen und mit Wasser gefüllten Christbaumständer. Wasser sollte regelmäßig nachgegossen werden, damit der Baum nicht austrocknen kann. Ganz wichtig: Der Weihnachtsbaum sollte erst möglichst kurz vor dem Fest gekauft werden, damit er noch frisch ist und nicht bereits in der Wohnung austrocknet.

Weihnachtsgeschenke sind versichert

Ein Trost für diejenigen, die von einem Wohnungsbrand an Weihnachten betroffen sind: Schäden, die durch das Feuer, aber auch beispielsweise durch Löschwasser entstehen, werden von der Hausratversicherung abgedeckt. Im Jahr 2010 leisteten die Versicherer durchschnittlich 2.900 Euro pro Schadenfall. Sogar die Weihnachtsgeschenke unterm Baum - sollten sie den Flammen zum Opfer fallen - sind dabei mitversichert.

Quelle: Gesamtverbandes der Deutschen Versicherungswirtschaft e. V.

Aktualisiert (Donnerstag, den 30. Oktober 2014 um 16:18 Uhr)