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Das Sauerland im Advent

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Reisetipps

Christbaum, Kutsche und viel Stimmung im Sauerland

Ist der Christbaum von der Ecke jedes Jahr ein Trauerspiel oder die Auswahl auf dem Supermarktparkplatz eine Qual? Im Sauerland geht's besser. Hier wird die Weihnachtsbaum-Auswahl zum Kurzurlaub, denn selbst schlagen ist "in". Am zweiten, dritten und vierten Adventswochenende wird dieses naturnahe Vorweihnachtserlebnis angeboten.

Nach der Ankunft am Kahlen Asten am Samstag und einem gemeinsamen Eintopfessen geht es in die Schonung. Hier darf sich jeder einen passenden Weihnachtsbaum aussuchen. Ist der gefunden und gefällt, haben sich die Teilnehmer einen Schluck Astenfeuer verdient.

Zum Angebot ab 59,90 Euro pro Person gehören eine Übernachtung mit Frühstück im Doppelzimmer, der Eintopf, zwei Getränke, eine SauerlandCard und natürlich: der Weihnachtsbaum. Spezielle Baumarten und –größen kosten Aufpreis (www.winterberg.de, Tel. 02981/92500). Am Sonntag ist Abreise. Aber mit dem Baum im Gepäck muss es nicht gleich nach Hause gehen.

Im Sauerland ist der nächste Weihnachtsmarkt nicht weit

Zum Beispiel in Arnsberg. Die typischen Fachwerkhäuser wirken immer idyllisch, aber erst recht, wenn sie festlich geschmückt und beleuchtet werden. In der Winterzeit tragen sogar die Weihnachtsmarktbuden Fachwerk. Zwischen dem historischen Kloster Wedinghausen und der mittelalterlichen Altstadt  tauchen vom 4. bis 13. Dezember etwa 20 dieser Stände den Platz in Festatmosphäre. Wer mehr sehen möchte von der Altstadt, kann an den "Romantischen Laternenwanderungen" teilnehmen, "Arnsberg zwischen Stutenkerl und Glühwein" erleben oder die "Rundgänge mit dem Nachtwächter" begleiten (www.arnsberg-info.de, Tel.: 02931/4055).

Grünsandstein-Ensemble der Soester Altstadt passt perfekt zur Weihnachtszeit.

Zwischen den 90 Holzhütten des Weihnachtsmarkts lässt sich der Weihnachtsmann vertreten, den Weihnachtsengel schickt er auf den Marktplatz, um Süßigkeiten zu verteilen. Aber er selbst ist auch
erreichbar: Am Wochenende steht das Goldene Telefon bereit, für die wichtigen Gespräche mit den Kindern. Für Ältere ist vielleicht eine romantische Kutschfahrt rund um den Weihnachtsmarkt das Richtige, bis der Turmbläser allabendlich zur Nachtruhe tönt. Still ist es in der Kirche St. Patrokli schon früher. Hier steht eine der größten westfälischen Krippen, die in wechselnden Szenen das Weihnachtsevangelium darstellt (www.soester-weihnachtsmarkt.de, 02921/66350050).

Rustikaler geht es im Wald zu, genauer im Wildwald Vosswinkel. Hier, mitten im Grün, findet am zweiten und dritten Adventswochenende der Weihnachts-Waldmarkt statt. Rund um das Waldeingangshaus und den Forstbetriebshof zeigen Drechsler, Zinngießer und Töpfer ihr Können. Ebenso rustikal ist eine ungewöhnliche Fahrgelegenheit: Auf dem Trecker geht es in den Wald hinein. Wenn die Rückkehrer der Hunger packt, steht auch schon eine deftige Wildgulaschsuppe bereit (www.wildwald.de, 02932/97230).

 

Aktualisiert (Freitag, den 22. Oktober 2010 um 20:28 Uhr)